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Hallo alle zusammen!
Im Folgenden will ich versuchen Euch unsere kleine Geschichte zu erzählen und Euch zu berichten, wie und warum wir nach
Peru gekommen sind. Wir lebten in den Pyrenäen in Frankreich, meine Frau Chantal, mein Sohn Aaron und ich. Wir waren alle drei sehr zufrieden und wollten unser Glück mit denjenigen teilen, die weniger Glück in ihrem Leben haben. Wir lasen viele Bücher über Mutter Theresa, die so zu unserem Vorbild wurde.
Wir hätten gerne ein Projekt in Frankreich entwickelt aber in unseren lieben
Bergen war das leider nicht möglich. Schade! Doch so machten wir uns nach Indien auf, um dort den Ärmsten der Ärmsten zu helfen. Und wer ist ärmer als Kinder, die
leiden? In Indien konnten wir jedoch nicht länger als 6 Monate im Jahr bleiben. Eine Lösung für dieses Problem wäre es gewesen für einen längeren Aufenthalt zu zahlen. Doch das ist Korruption und wir wollten unser Geld nicht auf diese Weise verwenden. Unser Geld sollte denjenigen zu Gute kommen, die es dringend benötigten und nicht denjenigen, die sowieso schon zu viel davon hatten. Wir fuhren also weiter nach
Nepal, wo wir auf das gleiche Problem trafen. Doch dort trafen wir auch eine Frau, die Präsidentin einer NGO in Frankreich war. Wir sind zu Mitgliedern dieser Organisation geworden und sahen auf Grund der Bemühungen dieser Frau, die an unser Projekt glaubte, neue Perspektiven am anderen Ende der Welt.
So verließen wir
Delhi und kamen am 1. Juli 2001 in
Lima an. Circa 8 Monate später, am 5. März 2002, besaßen wir alle Papiere um die Türen unseres Hauses für die ersten Kinder zu öffnen. Stellen Sie sich unsere Freude vor, unser Traum wurde Realität!!!
Leider ist die Vereinspräsidentin schwer krank geworden und konnte unser Projekt nicht länger unterstützen. Wir befanden uns also allein in Peru, ohne Organisation, ohne Hilfe, allein mit dem Glauben, dass Gott uns nicht fallen lassen würde. Um das Projekt fortsetzen zu können, brauchten wir Geld und so verkauften wir unser komplettes Hab und Gut in Frankreich und investierten alles in das Casa Hogar Los Gorriones.
Doch Ende des Jahres kam der Moment, in dem der Sparstrumpf gänzlich ausgeschöpft war und so starteten wir einen Hilferuf. Jemand in Belgien hörte ihn und gründete bald eine Organisation. So konnten wir ab Januar 2003 mit unserem Projekt fortfahren, die monatlichen Ausgaben decken und die Gefahr die Türen unseres Hauses schlieβen zu müssen, war gebannt. Seitdem boten mehrere Organisationen ihre Hilfe an (siehe Partner) und ermöglichten auf diese Weise die Vergröβerung unseres Hauses und die Entwicklung weiterer Projekte. Auβerdem gibt es viele junge Leute, die helfen möchten und so kommen sie als Freiwillige nach Ayacucho und unterstützen unser Projekt.
Dennoch leben noch zu viele Kinder auf den Straβen Ayacuchos und wir haben oft keine andere Möglichkeit, als ihnen zu sagen, dass wir keinen Platz haben. Ein zweites Haus müsste eröffnet werden, um die Aufnahme mehrerer Kinder zu ermöglichen. Doch um dieses Haus zu bauen, brauchen wir Geld. Wir sind ständig auf der Suche nach Investoren und Spenden, doch wir sind sicher, dass wir es eines Tages schaffen werden!
Das ist also unsere kleine Geschichte. Für weitere aktuelle Informationen über die Gorriones: “La casa” und “Projekte”
Hasta pronto!
Gil und Chantal |
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