La casa

Der Ursprung des Projektes „Casa Hogar Los Gorriones“

Die Gorriones1 sind vor allem die Geschichte eines französisch-belgischen Ehepaares, Chantal und Gil Van Den Bergh. Aufgrund ihrer Berufserfahrungen als Krankenschwester und Erzieher in Europa, insbesondere aber aus Interesse an fremden Kulturen und anderen Lebensweisen entschieden sie sich eines Tages Frankreich hinter sich zu lassen und in andere Gegenden aufzubrechen. Sie waren neugierig darauf, andere Welten kennen zu lernen und wollten ihre professionellen Kenntnisse mit anderen Menschen teilen. In erster Linie waren sie jedoch zutiefst von dem Wunsch geprägt, Kindern aus armen Ländern dieser Welt zu helfen.

 

Mit ihrem Sohn Aaron und viel Liebe, Motivation und Neugier in ihrem Gepäck begannen sie ihre Reise in Indien und Nepal. Sie wollten ihre sozialen Praktiken, persönlichen und spirituellen Erfahrungen in einem Land teilen und weiter entwickeln, das sie schon immer angezogen hat. Dieses Vorhaben scheiterte aber leider an der Korruption in diesen Ländern.

 

Nach zwei Jahren erzählten ihnen französische Bekannte, die in einer Nichtregierungsorganisation arbeiteten, von Ayacucho und Peru. Sie hatten das Gefühl, dass Gil und Chantal dort ihr Projekt verwirklichen und ein Kinderheim eröffnen könnten. Gil und Chantal sahen somit eine neue Perspektive in Lateinamerika und entschieden sich in dieses mystische Land aufzubrechen.

 

Als sie in Ayacucho ankamen, fühlten sie sich gleich angesprochen von dieser in den zentralen Kordilleren gelegenen Stadt und entschieden, sich dort nieder zu lassen. Das Sammelsurium der schwierigen Familiensituationen, denen sich Gil und Chantal in Ayacucho konfrontiert sahen, verstärkte ihren Wunsch, ihr Kinderheim und ein Zuhause für viele verlassene und benachteiligte Kinder zu gründen.

 

Des Weiteren vergrößerte sich ihre Familie, denn sie trafen auf Ruth-Karina, die heute ihre Adoptivtochter ist, sowie auf drei weitere Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Sie waren die ersten Kinder, die in die Einrichtung gebracht wurden, die am 5. März 2002 somit ihre Türen öffnen konnte.

 

Unglücklicherweise verstarb Chantal am 10. April 2008 nach einem zweijährigen Kampf gegen ihren Krebs. Sie war eine bemerkenswerte und beeindruckende Frau, die ihr Leben vernachlässigten Kindern gewidmet und sich bis zum letzten Moment für dieses Lebensziel aufgeopfert hat. Gil macht heute alleine weiter, aber wie er so schön sagt: „Alleine schaffe ich es nicht, doch mit der Hilfe von vielen weiteren kleinen Menschen kann dieses Projekt weiter voranschreiten…“

 


1 Spanisch für: Die Spatzen. Der Grund für diese Wortwahl ist sowohl das beschützende Netz, welches das Kinderheim den Spatzen bieten möchte als auch ein metaphorischer Vergleich von Gil und Chantal, die auf der Straße lebende Kinder als kleine, unsichtbare Spatzen beschrieben, die ihre Nahrungsmittel heimlich und leise zwischen den größeren Vögeln suchen.


News de la casa

 

27. Mai Konzert in Lima

Noche Gala Ayacuchana


 

Des Weiteren sind wir auf der Suche nach einem Freiwilligen bzw. einer Freiwilligen, der bzw. die Erfahrungen im Bereich Fundraising aufweisen kann und für die Gorriones tätig werden möchte. Bei Interesse bitte an folgende Adresse wenden: donasian_losgorriones@hotmail.com

 


 

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