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Das Kinderheim „Casa Hogar Los Gorriones“ verzeichnet seit seiner Gründung einen enormen Zulauf, verfügt jedoch bereits für die dort lebenden Kinder kaum über ausreichend Platz. Dies führt dazu, dass notgedrungen viele ratlose Familien abgelehnt werden müssen und keine weiteren Kinder aufgenommen werden können.
Aus diesem Grund verfolgt Gil nun schon seit einigen Jahren das Ziel, ein neues Zuhause für die Gorriones zu errichten. Dieses würde mehr Platz bieten und somit eine größere Aufnahmekapazität sowie andere Hilfsformen ermöglichen. Das Grundstück, auf dem dieser Traum verwirklicht werden soll, ist 3000 qm groß und befindet sich in der Nähe des aktuellen Kinderheims.

Das Hauptziel, das mit dem Bau des neuen Kinderheims verfolgt wird, ist einerseits einer größeren Anzahl an Kindern zu helfen, als dies im aktuellen Kinderheim möglich ist. Andererseits soll das neue Haus auch gleichzeitig ein Forum für die in Ayacucho lebenden Familien werden, das ihnen in erzieherischer, psychologischer, medizinischer und finanzieller Hinsicht zur Seite steht.
Infolgedessen hat das Team der Gorriones den talentierten Architekten José Whittembury beauftragt, die Zeichnungen des neuen Foyers anzufertigen. Er hat viel Wert darauf gelegt, dass das Ergebnis in Einklang mit den natürlichen Ressourcen Ayacuchos steht und für jeden ein behagliches, angenehmes und warmes Zuhause darstellt. Anders gesagt: Sein Ziel war es sowohl das Wohlergehen der Kinder zu fördern als auch die natürliche Umgebung des neuen Kinderheims zu bewahren und entsprechende Materialien für den Ausbau der Infrastruktur zu verwenden.
Das neue Gebäude kann mehr als 50 Kinder und einige Freiwillige aufnehmen. Es hat zwei Pavillons, in dem jeweils 25 Kinder untergebracht werden können und drei Häuser, eins für den Gründer des Kinderheims und seinen Sohn, eins für das Ehepaar, das sich um eine der beiden Gruppen kümmern wird und ein weiteres Haus für die Freiwilligen. Des Weiteren gibt es ein Verwaltungsbüro, ein Rehabilitationszentrum, eine Bibliothek für die Kinder und die lokalen Familien und einen Medienraum.
Wichtig zu betonen ist, dass das Foyer behindertengerecht ausgestattet werden soll, d.h. jegliche Bedürfnisse der Kinder mit Behinderungen hier erfüllt werden sollen. Sowohl ein unterstützendes Zuhause als auch alle förderlichen Therapiemaßnahmen sollen die Kinder im Foyer erhalten können. Die Zusammenführung von Wohnort und Therapiezentrum erleichtert dabei nicht nur die Arbeit der angestellten Physiotherapeuten und Pfleger, sondern steigert auch die Fähig- und Fertigkeiten sowie den Wirkungsgrad der freiwilligen MitarbeiterInnen und gewährleistet somit eine qualitative Arbeit. Wir sind davon überzeugt, dass das neue Forum die Effektivität und Effizienz unserer Sozialen Hilfen weiterhin verbessern wird, da es vielfältige und ganzheitliche Möglichkeiten bietet, auf die Bedürfnisse der ayacuchanischen Bevölkerung einzugehen. Die Besucher des Foyers werden moralisch, psychologisch und in physiotherapeutischer bzw. medizinischer Hinsicht unterstützt und können in unser Netzwerk und unsere Projekte wie das der Familienhilfe oder der nachhaltigen Entwicklung eingebunden werden.
Die Gesamtsumme, die für die Umsetzung des Projekts benötigt wird, ist auf eine halbe Millionen Dollar veranschlagt. Wir sind noch weit davon entfernt, diese Summe zu besitzen.
Um mit dem Bau beginnen zu können, ist es deshalb von außerordentlicher Wichtigkeit, möglichst schnell die notwendigen Hilfsgelder zu akquieren.
Angesichts des derzeitigen Stands können wir uns eine bessere Zukunft sowohl für unsere Kinder als auch für die zahlreichen Besucher vorstellen, die die Eröffnung des neuen Foyers bereits erwarten und viele Hoffnungen in dieses setzen.
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